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Fortschritte bei den Abpumparbeiten

 

Das Wetter an der neuseeländischen Küste hat sich stabilisiert. Daher sollen nach Angaben des Bergungsleiters Bruce Anderson auch in der Nacht die Arbeiten weitergehen. "Es wird bis Mittwoch gutes Wetter vorhergesagt, also werden wir diesen Vorteil ausnutzen", erklärt Anderson. Mit Erfolg: In der Nacht auf Freitag konnten nach Angaben der staatlichen Schifffahrts- und Meeresschutzbehörde (MNZ) 171 Tonnen Schweröl abgepumpt werden. Rund 400 Tonnen sind jedoch bereits ins Meer geflossen.

Die Eile ist groß, denn noch immer droht die Rena auseinanderzubrechen. Der Riss an der Seite des Schiffes sieht bedrohlich aus. Auch Behörden sagen, die Wahrscheinlichkeit, dass das Schiff in zwei Teile zerbreche, sei sehr hoch. Träte dieser Fall ein, könnte auch die restliche Menge Öl ins Meer fließen und die schlimmste Umweltkatastrophe Neuseelands seit Jahrzehnten auslösen.

Bereits jetzt werden immer mehr Ölklumpen an die Strände gespült. Tiere verenden durch das Öl, zahlreiche Wale und Delphine, die in der Bucht von Mount Maunghani oft kalben, sind bedroht. Allein 1.300 Möwen sollen bislang an den Folgen des Schiffsunglücks gestorben sein.

 

Hintergund

 

Das 21 Jahre alte Containerschiff Rena ist am Mittwoch, 5. Oktober, auf das Astrolabe Reef aufgelaufen, das sich rund sieben Kilometer nördlich des Motiti Island befindet. Das 236 Meter lange Schiff hatte rund 1.700 Tonnen Schweröl an Bord. In einigen Containern soll sich zudem die giftige Substanz Alkylsulfonsäure befinden. Ein Container mit der Säure ist bereits über Bord gegangen.

 

Source: www.greenpeacegermany.org

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